Der Arzt und Maler Heinrich Reich hat sich in den Fünfziger Jahren meditativ auf Ursymbole der Menschheit, im Sinne der Archetypen von C.G. Jung eingestellt. Daraus entstanden abstrakte Bilder zu Symbolen wie etwa Lebensflamme, Sonne, Mond, Alpha, Omega, Schlange, Kind, Ring, Distel, Ähre und weitere.
Reich: “Während der Intellekt sich der Worte und Begriffe bedient, muß die Seele zu Symbolen greifen, um Unsagbares verständlich zu machen. Solche Symbole finden sich in der Astrologie als Planeten- und Tierkreiszeichen, z. B. Sinnbilder für das Aggressive (Mars), das Joviale (Jupiter), das Mütterliche (Mond) oder ein Quadrat für eine Spannung und ein Trigon für eine Harmonie. Andere Symbole sind etwa Ring für eheliche Partnerschaft oder Messer für gewaltsame Trennung oder Herz für Liebe…”
Es ist gelungen, die seelischen Strukturen, die sich in den Symbolen ausdrücken, in abstrakten Farb-Form-Komplexen darzustellen und durch Wahl oder Ablehnung solcher Bilder kann auf Grund von Sympathie oder Antipathie auf seelische Haltung geschlossen werden.
(Quellenangabe s. Impressum)
36 Bildkarten werden vorgelegt und der Teilnehmer sucht sich 12 “sympathische” und 12 “unsympathische” Kärtchen aus. Psychogene Hintergründe psychosomatischer Krankheiten lassen sich hier erkennen, unbewußte Muster werden deutlich und belastende Lebenseinstellungen können bewußt werden.
Kreativ im Web